Wenn Sie das nicht machen – Sterben Sie!

Wenn Sie das nicht machen – Sterben Sie!

Die Arbeit mit der Angst

Mammographie in der Brustkrebsfrüherkennung wird nicht nur in Deutschland heftigst diskutiert. Ist die Mammographie sinnvoll? Hilft es tatsächlich die Sterblichkeitsrate zu senken? Oder schadet sie mehr als sie den Patientinnen nutzt? Werden durch falsch interpretierte Befunde die betroffenen Frauen zu schnell in eine Behandlung gedrängt? Oder sorgen falsch positive oder falsch negative Befunde für Angst und Schrecken?

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300 bis 400 Millionen Euro kostet das flächendeckende Mammographie-Screening die Kassen zur Brustkrebsvorsorge, aber ist es wirklich Vorsorge? Oder gibt es mittlerweile modernere Alternativen? Sollte nicht mehr in die Aufklärung investiert werden und sollten wir die Frauen nicht mehr darauf hinweisen, woher diese Erkrankung kommen kann? Ist es nicht möglich, dass es eine normale Folge der Pillengeneration und der künstlichen Verhütung ist, dass so viele Frauen an Brustkrebs erkranken. Sorgen nicht unsere Plastikverpackungen der Lebensmittel mit ihren Weichmachern für die Zufuhr der fremden Hormone?

Besonders bekannt wurden in den letzten Jahren die Weichmacher im Plastik. Beispielweise von Spielzeug, Babyflaschen oder Wasserflaschen aus Kunststoff; oder auch aus Teppichen, Anstrichen oder Plastikmöbeln entströmen häufig östrogenartige Stoffe. Die meisten von uns kommen also ständig in Kontakt mit solchen Kunstöstrogenen, ob wir wollen oder nicht. Die Kunstöstrogene docken im menschlichen Körper an den sogenannten Östrogenrezeptoren an und wirken teilweise sogar stärker als echtes Östrogen.

Muss deswegen bei den Patientinnen das körpereigene Östrogen in der Krebstherapie wirklich gesenkt werden? Ich denke es ist der falsche Ansatz, denn ich halte nicht das bioidentische Östrogen der Frauen für den Verursacher von Brustkrebs, sondern die dem Körper fremd zugeführten Xenoöstrogene und die Pille dafür verantwortlich.

Warum ändern wir da nicht die Vorschriften für die Lebensmittel und Verpackungshersteller? Mein Vorschlag wäre den Fortschritt der Technik zu nutzen und die Früherkennung von Krebserkrankungen durch Blutuntersuchungen, die zur Verfügung stehen, aber leider von den Kassen immer noch abgelehnt werden, zu fördern. Die Kassen lehnen diese ab, nicht die behandelnden Therapeuten. Brustkrebsüberwachung durch frei zirkulierende Krebszellen im Blut festzustellen ist etwas, was uns schon lange zur Verfügung steht. Auch die Frage nach einer eventuellen Metastasierung kann so in vielen Fällen abgeklärt werden. Das sogenannte Maintrac-Verfahren ist eine hochsensitive Methode, um zirkulierende epitheliale Tumorzellen im Blut zu bestimmen. Wir machen das bei mir im Zentrum schon sehr lange.naturheilzentrum-allgaeu-sonthofen-bild4

Warum werden diese einfachen und für die Patientinnen wesentlich angenehmeren Untersuchungen nicht gefördert? Wo doch nun wissenschaftlich schon belegt wurde, dass alleine durch die Quetschung der Krebszellen in der Brust eine Metastasierung (Prof. Pachmann) gefördert werden kann und auch im Blut der betroffenen Patientinnen nachgewiesen wurden. Selbst das renommierte und wissenschaftlich sehr angesehene New England Journal of Medicine schreibt im Jahr 2012, das Screening habe im besten Fall nur einen kleinen Effekt auf die Todesrate bei Brustkrebs und eine englische Studie der Universität Oxfort (Journal of the Royal Society of Medicine 2013), die über 30 Jahre durchgeführt wurde, schließt mit dem gleichen Ergebnis.

Wirkt die Chemotherapie überhaupt auf meine Krebszellen? Oder habe ich nur mit den Nebenwirkungen zu kämpfen? Wir testen die Wirksamkeit unserer biologischen Medikamente auf die Tumorzellen und bekommen dabei eine klare Aussage, ob die von uns gewählten Medikamente für die frei zirkulierenden Tumorzellen tödlich sind.

Ein Patient mit einem multiplen Myelom (Krebserkrankung des blutbildenden Systems im Körper), den ich gerade behandle und der die ganze Chemotherapie und Stammzellentherapie erfolglos hinter sich gebracht hat, berichtete mir über die Therapiekosten. 130.000 Euro kostete der Kasse die Behandlung und im gleichen Atemzug erwähnte der Onkologe, dass die naturheilkundlichen Therapien zu teuer und nutzlos sind, als ihm der Patient mitteilte, er wolle sich nun von mir behandeln lassen. Hallo noch einmal, und die 130.000 Euro und einem Rezidiv (Rückfall) nach 7 Monaten? Ist das nicht zu teuer?

Ich finde es unfair nur zu sagen, wenn Sie das nicht machen, sterben Sie und keine Alternative dazu anzubieten. Im gleichen Dialog könnte ich ja sagen: OK, ich entscheide mich für die Chemotherapie und die Anti – Hormontherapie und Sie garantieren den Erfolg der Behandlung? Wäre das nicht ein Gespräch auf Augenhöhe und eine fifty–fifty Vereinbarung mit gleichem Risiko?

naturheilzentrum-allgaeu-sonthofen-bild2Statt einfach nur die moderne, komplementäre Krebsmedizin ins Lächerliche zu reden, wäre es angebracht, sich wirklich um die Biologie der Patienten zu kümmern und über das dogmatische medizinische Denken hinaus zu gehen. Der Mensch ist ein biologisches Wesen, trotzdem wird die Biologie der Patienten, die Entstehung der Erkrankung, die Abwesenheit von gesunden Stoffen in seinem Organismus, die psychosomatische Belastung und die Ängste der Patienten konsequent ignoriert. Früher sagte man nicht umsonst, gegen jede Erkrankung ist ein Kraut gewachsen und eines der teuersten chemotherapeutischen Medikamente wird aus der Eibe gewonnen. Warum zweifelt die Medizin denn daran, dass es auch noch andere Pflanzen gibt, die Wirkung ohne Nebenwirkungen zeigen. Erfolg ist bei uns messbar. Wenn ich mir aber die Studien der chemotherapeutischen Behandlungen ansehe, sehe ich da wenig Erfolg in den letzten 30 Jahren, trotz immensem Kostenaufwand. Ist es die falsche Richtung, in die geforscht wird?

Wir Naturheilkundler haben die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen, wie der Volksmund so schön formuliert. Aber – und das ist der gravierende Unterschied zu den meisten Medizinern; die die natürliche Biologie der Patienten ignorieren – wir bilden uns auch medizinisch weiter und nutzen den Fortschritt der modernen Blutdiagnostik.

Was die Medizin braucht sind GIMP‘s – gut informierte mitdenkende Patienten – die kritisch nachfragen; was mit ihnen gemacht wird und nur dann ändert sich das Dogma der Chemotherapie und der Vorsorge für die Patienten.

Ihr Dr. h.c. Progress Universität of Gymri

Edmund C. Herzog

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