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Über Altersdemenz, die Alzheimer Krankheit und über Konzentrationsstörungen oder das ADHS-Syndrom bei Kindern findet man reichlich Informationen. Über die vernebelten Sinne durch Gluten (sog. Brain Fog (zu dt. “Gehirnnebel”)) erfährt man dagegen kaum etwas. Brain Fog hat nichts mit Alzheimer, nichts mit Demenz und auch nichts mit Depressionen oder geistigen Krankheiten zu tun – obwohl die Symptome oft an diese Zustände erinnern.

Leider ignoriert die Schulmedizin den Brain Fog größtenteils, obwohl es sich dabei um ein heute weit verbreitetes Leiden handelt. Und so findet man über ein vernebeltes Gehirn und den damit verbundenen Mangel an geistiger Klarheit in der medizinischen Literatur kaum Hinweise.

Wenn man – meist kurze Zeit nach dem Essen das Gefühl hat, das eigene Gehirn befinde sich in einem Nebel, wenn man sich einfach nicht konzentrieren und auch nicht mehr klar denken kann, wenn man sich fühlt, als habe man Drogen genommen, obwohl das keineswegs der Fall war. Wenn man sich kurz nach der Brotzeit so müde fühlt und sich hinlegen möchte, dann ist man nicht unbedingt in der Anfangsphase einer Frühjahrsmüdigkeit, geisteskrank oder in einem beginnenden Burnout, sondern es könnte ganz einfach eine Glutenunverträglichkeit dahinterstecken.

Unser geliebtes tägliches Brot, Nudeln und das oft so hoch gepriesene Müsli sorgen in uns für verschiedene Symptome, die wir erst einmal nicht direkt mit unserer Brotzeit in Verbindung bringen. Ihr Stuhlgang ist wechselnd – mal dünner, mal dicker– und meist funktioniert er nicht wirklich regelmäßig, oder gar nicht mehr. Blähungen und unangenehme Spannungen im Oberbauch, das Gefühl als hätte man auch nach einer kleinen Mahlzeit zu viel gegessen das alles deutet auf eine Glutenunverträglichkeit hin.

Es könnten das Frühstücksbrötchen oder ihre Cerealien sein, das Sandwich zur Mittagszeit oder die Pasta zum Abendessen. Sie kommen gut gelaunt nach Hause, bereiten sich ein leckeres Müsli, da sie sich ja gesund versorgen und ernähren möchten, und sind kurz nach der gesunden Mahlzeit erschöpft und müde als hätten sie 12 Stunden durchgearbeitet. Dann kann es am Gluten in ihrem Vollkornbrötchen liegen, dem Opium des Weizens.

Gluten ist schwer verdaulich. Oft wird es nicht vollständig in einzelne Aminosäuren zerlegt. Es bleiben unvollständig verdaute Glutenbruchstücke zurück. Diese Proteinbruchstücke nennt man Peptide. Je nach Zustand der Darmschleimhaut können sie die Schleimhaut passieren und gelangen somit in die Blutbahn.

Glutenpeptide können nun körpereigene Stoffe (Endorphine) nachahmen, die im Gehirn wichtige Funktionen innehaben und am Schmerz– oder auch Glücksempfinden oder Depression und an der Steuerung des Hungergefühls beteiligt sind. Man nennt die Glutenpeptide auch opioide Peptide. Das Wort “opioid” stammt dabei von “Opium” ab und weist auf die benebelnde Wirkung dieser Peptide hin.

Kasein und Gluten – berauscht von Proteinen

Bei den unverdauten Peptiden, die auch aus der „verhunzten“ und nicht biologischen Milchproduktionen kommen können, welche durch die Darmwand in den Organismus eindringen, handelt es sich genau genommen um opioide Exorphine bzw. Opioidpeptide, die in Verbindung mit den Opioidrezeptoren im Gehirn eine ähnliche Wirkung im Nervensystem freisetzen wie Morphin. Dieses medizinisch eingesetzte Opiat gilt immerhin als eines der stärksten Schmerzmittel. Aufgrund der vergleichbaren Reaktion im Körper spricht man auch von Kasomorphinen. Noch “berauschender” sind die Gliadine des Weizens, die zusammen mit den Gluteninen das Eiweissgemisch Gluten bilden. Die Wirkkraft von Gliadinen, auch Gliadorphine genannt, soll bis zu hundertmal stärker sein als jene von Morphin.

Zwar verschleiert dieser “Rausch” unsere Sinne nicht wie etwa Drogen–vielmehr entsteht eine Nahrungsmittelsucht. Käse, Milchschokolade, Nudeln und Brot sind die klassischen Nahrungsmittelsüchte, die uns ein Wohlgefühl signalisieren, im Grunde aber schlichtweg unsere Sinne betäuben und schläfrig machen.

Aber natürlich ist ein schläfriges Volk besser zur regieren und es macht weniger Aufstände trotz wachsender politischer Missstände in Europa. Genau hier werden die meisten Lebensmittel konsumiert, die zu dieser Schläfrigkeit und Reaktionsstarre führen.

Ein Schelm, der dabei denkt, dass unsere Lebensmittel in ihrer industriellen Produktion und genetischer Veränderung dazu führen, dass wir besser zu regieren und zu führen sind und trotz aller Missstände, die in unserem Lande vorherrschen, nicht auf die Barrikaden gehen. In unserem vom Bäcker gelieferten Opiumrausch sind wir eben sehr gefügig und träge geworden.

Denken Sie, liebe Leserinnen und Leser, einfach mal darüber nach und bedenken Sie, das Schlechte kommt meist nicht von außen, es beginnt immer von innen.

Herzlichst,

Ihr Edmund Herzog

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